Zum zweiten Mal nach 2006 wagten wir uns an den Carneval in
Goa. Und es war wiederum ein gewaltiges Erlebnis!
Mit zum Teil gemischten Gefühlen stiegen wir am
Sonntagabend, 7. Februar 2010 ins Flugzeug ein. Was erwartet uns? Wird es
nochmals so toll wie letztes Mal? Oder werden wir enttäuscht sein?
Doch bereits beim Eintreffen im Hotel fühlten wir uns gleich
wieder "daheim". "Mama", die Hotelchefin empfing uns wie
alte Bekannte und auch Mina, "unser Mädchen für alles" (Liegestühle,
Strandverkauf, Massage, Pedicure/Manicure ..... ) war immer noch bei
"unserem" Strandshake tätig.
Die ersten Tage verbrachten wir vor allem mit "sun, fun
and nothing to do", mussten wir uns doch für die vor uns liegenden Umzüge
schonen. Abends spielten wir einmal im Hotel, "Mama" animierte dabei
die anderen Hotelgäste zum tanzen, so dass wir fast "gezwungen"
waren, weiterzuspielen. Anschliessend genossen wir ein feines Buffet mit goanischen
Spezialitäten. Ein anderes Mal organisierte der Strandshake ein Barbecue, wo
wir auch vor und nach dem Essen aufspielten. Anschliessend wurde dann gefeiert
bis ......
Am Samstagmittag holte uns der Bus ab zum ersten Umzug in
Panjim. Wir wurden wiederum als Ehrengäste gefeiert und durften den Umzug an
der Spitze vor King Momo (Karnevalsprinz von Goa) anführen. Tausende von Leuten
feierten mit, es war wieder überwältigend. Am Sonntag ging es gleich weiter mit
dem nächsten Umzug in Margao, anschliessend fuhren wir mit dem Bus weiter
südlich und übernachteten zweimal in Cavelossim. Montags dann der Umzug in
Vasco, da unser Bus Verspätung hatte, warteten die Organisatoren mit dem
Umzugsstart, bis wir da waren, um wieder den Umzug anführen zu können. Welche
Ehre! Am Dienstag gings nach Mapusa und von da aus wieder "nach
Hause" in unser Hotel in Calangute. Nach vier Umzügen waren wir echt
geschafft und freuten uns wieder aufs Nichtstun.
Doch damit es uns nicht zu wohl wurde, spielten wir eines
Nachmittages noch in einer Schule für Strassenkinder auf. Nach der
Bye-bye-Party am Donnerstag durften wir dann unsere Instrumente endgültig
einpacken.
Leider waren die zwei Wochen dann schon wieder vorbei. Wo
war auch die Zeit geblieben? Wir sind doch erst angekommen...... Am
Montagmorgen um 04.00 h wurden wir im Hotel abgeholt und via Male flogen wir
nach Hause, wo wir abends zwar müde, aber glücklich und zufrieden ankamen.
Vielen Dank allen, die uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht
haben!
Was macht eine Guggenmusig in Goa (Indien)? Sie geht natürlich an die Fasnacht. Fasnacht? Kennt man das denn da überhaupt? Ja und wie! Es werden Karnevalsparaden durchgeführt, die einer Mischung aus Carneval-Brasil, Streetparade und Luzerner Fasnacht entsprechen. Die ganze Bevölkerung ist dabei auf den Beinen und macht mit.
Wir hatten die Ehre, als erste auswärtige Gugge an drei Paraden teilnehmen und verschiedene Auftritte absolvieren zu dürfen. Das Erlebnis war für uns alle überwältigend. Wir wurden als Ehrengäste aus den Swiss Alps angepriesen, durften die Umzüge als Topact (dementsprechend wurden wir auch polizeilich bewacht) anführen und wurden in Fernsehen und Zeitungen herumgezeigt. An den Umzugsrouten säumten tausende von Leuten die Strasse, die restlichen versammelten sich auf den Dächern. Wir kamen uns vor wie an der Streetparade, auch was das Tempo und die Dauer der Umzüge anging. Das Ganze bei 35° im Schatten, zum Glück wurden wir von tatkräftigen Helfern mit literweise Wasser (auch Gugger trinken Wasser!) versorgt, andernfalls hätten wir die Strapazen nicht durchhalten können. Doch das Erlebte wog alle „Wehwehchen“ auf. Wir werden sicher noch lange von den tollen Erlebnissen zehren können.
Umzüge in Panjim, Calancute und Mapusa
Ein Dankeschön unserer Gastgeber
Nebst unseren Umzügen und Auf- tritten genossen wir den herrlichen Strand mit seinem badewannen- warmen Wasser, machten Ausflüge ins Landesinnere und liessen uns kulinarisch verwöhnen.
unser Paparazzi sieht alles!!!
Wie viele Gugger passen denn in ein Tuc Tuc rein ???